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Glossar: |
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| Alarmanlage |
Alarmanlagen sind technische, heute ausschließlich elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Eine Alarmanlage soll
durch Abschreckung Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindern,
im Notfall hilfeleistende Dienste (Polizei, Sicherheitsdienst etc.) benachrichtigen,
die Aktionszeit von Dieben, Bankräubern usw. minimieren,
die unmittelbare Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen alarmieren,
helfen, einen Einbruch oder Überfall zu rekonstruieren.
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Alarmanlagen, Einbruchsmeldeanlage, Einbruchsmeldeanlagen |
Quelle: Wikipedia Der Artikelinhalt steht unter der GNU-Lizens |
| Alarmdrahtglas |
Als Alarmdrahtglas bezeichnet man eine Verbundglasscheibe mit einem mäanderförmig eingelegten Draht (Alarmdraht) zur Überwachung der Fenster eines Gebäudes auf Durchbruch und Durchstieg . Der Draht ist Bestandteil der Meldelinie einer Alarmanlage. Beim Bruch der Glasscheibe reißt der Alarmdraht, unterbricht die Meldelinie und löst einen Alarm aus.
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Alarmdrahtglas, Alarmdraht, Verbundglasscheibe |
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| Alarmglas |
Ein Alarmglas ist ein Glas, das bei Zerstörung eine Alarmanlage auslöst. Zu diesem Zweck ist darin eine „Alarmspinne“ eingelassen, ein Drahtgeflecht (in Verbundsicherheitsglas) oder eine Alarm-Sicherheitsfolie bei einem Glasdurchbruchmelder. Die Alarmspinne ist also ein auf ein Sicherheitsglas aufgebrachtes oder eingearbeitetes Netz aus elektrischen Leitern, die beim Bruch des Glases unterbrochen werden und so eine Alarmanlage auslösen sollen.
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Alarmglas, Glasbruchmelder, Alarmfenster, Alarmspinne |
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| Alarmglasscheibe |
Eine Alarmglasscheibe ist eine Scheibe aus Verbund-Sicherheitsglas oder Mehrscheiben-Isolierglas mit zwischen den Einzelscheiben über die ganze Fläche angeordneten Alarmdrahtschleifen oder Einscheiben-Sicherheitsglas mit in einer Scheibenecke eingebrannten Leiterschleife. Der Alarm wird durch die Unterbrechung des Stromkreises bzw. Änderung des elektrischen Widerstandes ausgelöst.
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Alarmglasscheiben, Verbund-Sichheitsglas |
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| Anwesenheitsschutz |
Als Anwesenheitsschutz werden Vorrichtungen an und in einem Haus bezeichnet, die dessen Bewohner(n) helfen zu entscheiden, ob sie eine Person einlassen möchten oder nicht. Anwesenheitsschutz wird abgegrenzt von Einbruchschutz, Vorrichtungen, die vor unbemerktem Einbruch schützen.
Unter Anwesenheitsschutz fallen unter anderem:
Türspion
Sperrbügel oder Türkette
Gegensprechanlage
Alle genannten Beispiele dienen der rechtzeitigen Erkennung von unerwünschtem Besuch. Während Türspion und Gegensprechanlage lediglich helfen, einen Besucher zu beurteilen oder zu identifizieren, ermöglicht die Türkette auch den Austausch von Dokumenten (z. B. Ausweispapiere) ohne die Tür vollständig öffnen zu müssen. Im Bezug auf die Stabilität kann eine Türkette mit dem massiven Sperrbügel eines Zusatz- oder Querriegelschlosses nicht mithalten. Insbesondere dann, wenn das Kastenschloss oder der Querriegel ordentlich befestigt sind, ist ein gewaltsames Öffnen der Tür, beispielsweise durch Tritte, extrem mühsam, was bei Türketten leider selten der Fall ist.
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Anwesenheitsschutz, Hausschutz |
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| Anwesenheitssimulation |
Die Simulation der Anwesenheit von Wohnungsnutzern bei zeitweiliger Abwesenheit soll dem Schutz vor einem Einbruch dienen. Durch Systeme der Gebäudeautomation werden entsprechend dem regulären Nutzungsverhalten von außen beobachtbare Systeme in der Wohnung betätigt:
Rollladen oder Jalousien werden auf- und zugefahren
Lampen in den Zimmern der Wohnung werden an- und ausgeschaltet
Geräusche von zeitweise eingeschalteten Radio oder TV-Geräten sind hörbar
Rasensprenger werden ein- und ausgeschaltet.
Dadurch wird einem potentiellen Einbrecher außerhalb der Wohnung der Eindruck vermittelt, dass die Nutzer der Wohnung anwesend seien. Dies kann aber nur gelingen, wenn auch auf die folgenden Dinge geachtet wird:
der Briefkasten darf wegen ungeleerter Post nicht überquellen
das Telefon muss weitergeleitet werden
Blätter und Laub dürfen nicht längere Zeit auf dem Zugangsweg oder der Einfahrt liegen bleiben.
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Anwesenheitssimulationen, Anwesenheitsvortäuschung, Anwesenheit |
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| Aufbohrschutz |
Ein Aufbohrschutz ist eine Einrichtung zum Einbruchschutz an Schließvorrichtungen, die das Überwinden durch Aufbohren abwehren soll.
Man unterscheidet zwischen mechanischem und elektronischem Aufbohrschutz.
Der mechanische Aufbohrschutz soll durch Einsatz geeigneter Materialien, zum Beispiel Hartmetalle, ein Aufbohren erschweren. Dabei kommt es auf die Materialeigenschaften, aber auch auf die Form an. So kann durch eine entsprechende Formgebung erreicht werden, dass sich die Bohrschneiden verhaken und blockieren oder gar abbrechen.
Der elektronische Aufbohrschutz soll das unbemerkte Aufbohren verhindern. Vor den Zuhaltungen, ggfls. um das gesamte Objekt, wird in Mäanderform ein elektrischer Leiter (Draht, Folie) verdeckt aufgebracht, durch den ein Strom fließt. Diese Ruhestromschleife wird an eine Alarmanlage angeschlossen.
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Aufbohrschutz, Aufbohren |
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| Außentüren |
Haustüren und Wohnungstüren sollten einbruch-hemmend sein. Tatsache ist, dass viele Außentüren schon allein mit „roher Gewalt“, also ohne den Einsatz von Einbruchwerkzeug leicht zu öffnen sind.
Ihre Sicherheit beginnt jedoch auch schon bei Ihrem eigenen Verhalten, deshalb beachten Sie die folgenden Hinweise:
Auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen wollen: Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie sie auch immer zweifach ab.
Verstecken Sie Ihren Hausschlüssel oder Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck.
Wenn Ihnen Ihr Schlüssel abhanden gekommen ist, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus.
Lassen Sie bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel niemals innen stecken.
Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, und zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie den Türspion und den Sperrbügel (Türspaltsperre).
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Außentür, Außentueren, Außentuer |
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| Bewachung |
Als Bewachung wird die Sicherung eines Objektes verstanden. Bewachungsobjekt kann z. B. ein Gegenstand, ein Gebäude, eine Stadt oder eine Person sein. Je nach der zu erwartenden Gefahr kann die Bewachung durch eine Aufsicht, einen Sicherheitsdienst, die Polizei oder das Militär erfolgen. Die Bewachung wird meist durch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen unterstützt:
baulich: Zäune, Mauern, Schutztüren, Gebäude, Militäranlagen
technisch: Alarmanlagen, Meldesysteme
organisatorisch: Zugangskontrolle, Schließanlagen, Wachpläne
Bei umfangreichen Bewachungsaufgaben, z. B. mit verschiedenen Schutzstufen oder Zugangsbereichen, kann die Einrichtung eines Managementsystems notwendig werden.
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Bewachen, Sicherung |
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| Bewegungsmelder |
Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und dadurch als elektrischer Schalter arbeiten kann. Hauptsächlich wird er zum Einschalten einer Beleuchtung oder zum Auslösen eines Alarms eingesetzt.
Ein Bewegungsmelder kann entweder mit elektromagnetischen Wellen, mit Ultraschall oder mit Infrarot-Licht arbeiten; es gibt auch Kombinationen davon. Der PIR (= Passiv Infrarot)-Sensor ist dabei der am häufigsten eingesetzte Typ von Bewegungsmeldern.
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Bewegungssensor, Sensor |
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| Blockschloss |
Das Blockschloss ist eine Scharfschalteinrichtung für Alarmanlagen, die durch ihre Konstruktion ein Scharfschalten nur dann erlaubt, wenn alle überwachten Räume ordnungsgemäß verschlossen sind, und gleichzeitig das Betreten bei scharfgeschalteter Anlage verhindert (s. a. Zwangsläufigkeit).
Über eine elektromechanische Verriegelung wird der Schließmechanismus gesperrt, wenn die Alarmanlage keine Freigabe erteilt. Kriterium für diese Freigabe ist, dass alle Zugangsmöglichkeiten zum überwachten Objekt verschlossen sind und keine Personen im Überwachungsbereich erkannt werden. Erst wenn dies der Fall ist, kann das Blockschloss betätigt werden, womit gleichzeitig die Zugangstür verschlossen wird.
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Blockschloesser, Blockschlösser, Scharfschalteinrichtung |
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| Dietrich |
Dietrich, in manchen Regionen auch Peter genannt, ist ein Werkzeug zum zerstörungsfreien Öffnen von Schlössern aller Art. Der klassische Dietrich ist ein Hakenschlüssel, mit dem sich normale Schlösser wie z. B. Buntbartschlösser entsperren lassen. Deshalb spricht man auch oft von Sperrwerkzeug als Oberbegriff.
Das möglichst schnelle Öffnen von Zylinderschlössern ist auch ein Sport, Lockpicking (v. engl lockpick für Dietrich) genannt. Dafür gibt es spezielle Werkzeuge, die auch von professionellen Schließdiensten verwendet werden.
Die drei Grundwerkzeuge sind Haken (Hook im Englischen), Schlange (Snake) und Halbdiamant (Half Diamond). Dazu kommen noch etliche Spezialwerkzeuge, aber auch inzwischen gängige Picks wie Tropfenhook, Mountain-Six oder die Sylter Welle.
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Dietriche, Peter, Hakenschlüssel, Sperrwerkzeug |
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| E-Pick |
Im Gegensatz zu mechanischen Pickpistolen, die mit einer geraden Nadel einzelne Schläge auf die Stiftköpfe abgeben, schlägt ein Elektropick mit hoher Frequenz auf die Kernstifte. Hierbei wirkt das Perkussionsprinzip, vergleichbar mit einer Billardkugel, die ihre Bewegungsenergie an die nächste weitergibt. Die Kraft, die an die Kernstifte abgegeben wird, wird weitergegeben an die Gehäusestifte, die sich dadurch gegen die Kraft der Federn nach unten bewegen. Es entsteht eine Lücke zwischen Kern- und Gehäusestift und der Kern wird entsperrt, wenn dies bei allen Stiften gleichzeitig geschieht.
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E-Picks, Epick, Epicks, Elektropick, Elektropicks, Perkussionsprinzip |
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| Einbrecher-Werkzeuge |
Der grossteil aller Einbrecher kommt mit einfachen Werkzeugen zum Einbrechen aus.
Hier ist eine kurze Auflistung der eingesetzten Werkzeuge:
Hebel
Zange
Nachschlüssel
Hammer, Säge oder Schraubendreher
Bohrer
Fazit: "Die meisten Einbrecher wenden in der Regel blosse Gewalt an, um die Tür aufzubrechen."
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Einbrecher-Werkzeug, Einbrecherwerkzeuge, Einbrecherwerkzeug, Einbruchwerkzeug, Einbruchwerkzeuge |
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| Einsteckschlösser |
Für Einsteckschlösser gibt es nach DIN 18 251-1 spezielle Vorgaben, die durch die Klassen 1 bis 4 geregelt werden. Je höher die Klasse - um so höher auch die Qualität der Einsteckschlösser.
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Einsteckschloss, Einsteckschlößer, Einsteckschloß, Einsteckschloesser |
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| Fahrzeuge |
Nicht nur Ihr Eigenheim sollte vor dem Zugriff fremder Personen geschützt werden. Auch Ihre Fahrzeuge sollten ausreichend gesichert sein.
Heutzutage gibt es für fast jedes Fahrzeug speziell abgestimmte Sicherungsmöglichkeiten, die einen Zugriff deutlich erschweren.
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Fahrzeug, Kfz, Auto, Motorrad, Autos |
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| Fenster |
Meist werden Fenster vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren sind dabei besonders gefährdet. Übliche Fensterkonstruktionen bieten so gut wie keinen Schutz vor Einbrechern. Wir zeigen Ihnen worauf es bei Fensterrahmen, Beschlägen und Verglasungen ankommt.
Überprüfen Sie allerdings auch Ihr eigenes Verhalten und beachten Sie folgende Hinweise:
Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
Rollläden sollten Nachts – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort ihre Abwesenheit signalisieren.
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Balkon, Balkontuer,Terrassentür, Terassentuer |
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| Fluchttüren |
Fluchttüren benötigen besondere Schloß- und Beschlagausstattungen, um die ihnen zugedachten
Aufgaben wirkungsvoll lösen zu können. Neben der erforderlichen Panikfunktion haben Fluchttüren
meistens noch Brand- und Rauchschutzfunktionen wahrzunehmen.
Zusätzlich zu den bauaufsichtlichen Einzelzulassungen aller Beschlagelemente ist bei Brand- oder
Rauchschutztüren eine komplette Türzulassung einschließlich Zarge und Wandanschluß erforderlich.
Bei den einschlägigen Verordnungen, Vorschriften und Richtlinien geht es im wesentlichen darum,
daß sich verriegelte Türen im Verlauf von Fluchtwegen oder als Notausgänge jederzeit von innen
mit einem Griff - ohne Schlüssel - in voller Breite leicht öffnen lassen.
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Fluchttür, Fluchttueren, Fluchttuer, Fluchtweg, Fluchtwege, Notausgang, Notausgänge, Notausgaenge |
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| Garage |
Einbrecher dringen in Garagen ein, um über die Verbindungstür in das Wohnhaus einzubrechen, aber auch, um aus der Garage Gegenstände zu entwenden.
Bei einem Neubau sollten Sie prüfen, ob eine Tür zwischen Garage und Wohnhaus bzw. Garten unbedingt benötigt wird. Außerdem sollten Sie sich fragen, ob Garagenfenster wirklich erforderlich sind. Diese bieten nämlich eine zusätzliche Einstiegsmöglichkeit.
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Garagen, Autostellplatz, Stellplatz |
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| Gitter |
Neben der Verwendung als Ziergegenstand ist das Gitter als Objekt der Sicherheit bzw. Sicherung im Einsatz. Vergitterte Fenster und Türen sind bei Gefängnissen und Strafanstalten zur Verhinderung von Ausbruchsversuchen und Sicherstellung der Inhaftierten. Bei anderen Gebäuden (etwa Privathäusern) werden vergitterte Fenster als Sicherheitsmaßnahme zum Schutz vor Einbrechern (Einbruchschutz) eingerichtet. Auch werden Gitterzäune vor schützenswerten Gebäuden aufgezogen. Fachlich richtig hergestellte und fix montierte Gitter erreichen als Einbruchschutz die Widerstandklasse WK 6. Scheren- und Rollgitter bei entsprechender Montage als Einbruchschutz die Widerstandklasse WK 3.
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Absperrung, Einfassung |
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| Halbdiamant |
Der Halbdiamant ist ein zum Lockpicking benutztes Werkzeug, das wegen seiner Form eines Dreieckes so aussieht, als handele es sich um einen in der Mitte geteilten Diamanten, welcher ein weiteres Werkzeug ist. Der Halbdiamant ist sowohl zum Harken als auch zum Setzen geeignet, doch für beides normalerweise nicht besonders gut, weshalb er relativ wenig benutzt wird. Bohrmuldenschlösser lassen sich auch mit ihm öffnen.
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Dreieck, Harken, Setzen, Bohrmuldenschlösser, Bohrmuldenschloss |
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| Harken |
Im Gegensatz zum Setzen bezeichnet das Harken eine Technik, bei der zum Beispiel mit einer Schlange (spezielles Werkzeug) über die Stifte gestrichen wird. Obwohl hierbei der Zufall eine große Rolle spielt, ist auch eben soviel Übung erforderlich. Selten nur gehen Schlösser durch einfaches Harken auf. Viel eher schon stellt sich der Kern in eine leichte Neigung, was als „Kipp” bezeichnet wird. Dann wird häufig gesetzt, bis sich das Schloss öffnet, was oft als „Nachsetzen“ bezeichnet wird. Daher wird auch oft die Grundtechnik zur Schlossöffnung mit „Anraken (to rake = Englisch für Harken) und Nachsetzen” beschrieben, was allerdings nicht immer zum Erfolg führt, da jedes Schloss andere Eigenschaften besitzt.
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Schlange, Kipp, Nachsetzen, Anraken |
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| Hinterhaken |
Als Hinterhaken (oder teilweise auch als Aushebesicherung, Türbandsicherung, Hintergreifhaken) bezeichnet man die an der Bänderseite (Scharnierseite) der Tür in der Schmalseite des Türblattes befestigten und in geschlossenem Zustand in Bohrungen der Ankerplatte an der Zarge (Türrahmen) eingreifenden Metallbolzen.
Hinterhaken verhindern, dass die Tür an der Bänderseite mit Gewalt aufgedrückt oder aus den Türbändern (Angeln) gehoben werden kann (sog. Aushebesicherung). Bei Brand- und Rauchschutztüren werden sie auch verwendet, um einer Verformung des Türblattes im Brandfall entgegenzuwirken. Man setzt sie meistens paarweise ein (z .B. unter dem oberen und dem unteren Türband), bei Brand- und Rauchschutztüren bei den Drittelpunkten bzw. der Hälfte der Türblatthöhe . Bei Türen mit Holzzarge bieten Hinterhaken nur dann einen Einbruchschutz, wenn die Ankerplatte im Mauerwerk hinter der Holzzarge (Türrahmen) fest verankert ist und eine druckfeste Hinterfütterung der Zarge existiert.
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Hinterhaken, Aushebesicherung, Türbandsicherung, Tuerbandsicherung, Hintergreifhaken |
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| Homejacking |
Homejacking ist eine besondere Variante des Kfz-Diebstahls. Der oder die Täter brechen in Wohnungen oder Häuser ein. Dort entwenden sie die Schlüssel von in der Garage oder in der Nähe abgestellten Kraftfahrzeugen. Mit Hilfe dieser Schlüssel werden dann die Fahrzeuge selbst entwendet. Ziel ist die Entwendung der Kraftfahrzeuge – nicht zum Beispiel die Entwendung des Fahrzeugs zum Zwecke des Abtransportes sonstigen Diebesgutes und späteres Zurücklassen des Fahrzeuges an einem anderen Ort.
Bedeutung hat diese Erscheinungsform des Kfz-Diebstahls durch den Einbau der Wegfahrsperren in die Kraftfahrzeuge bekommen.
Eine besondere Gefahr geht von dieser Deliktsform aus, da Täter auch in Anwesen einbrechen in denen Personen anwesend sind, so dass das Delikt leicht zum Raub eskalieren kann.
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Kfz-Diebstahl, Autoklau |
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| Hook |
Der Hook (zu deutsch „Haken”) ist das Standardwerkzeug zum einzelnen Setzen von Stiften. Mit der abgeflachten Spitze des Hooks können die Stifte einzeln heruntergedrückt werden.
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Hooks, Haken, Stifte |
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| Kastenschlösser |
Kastenschlösser sollten als Zusatzsicherung an die Tür angebracht werden. Die Kastenschlösser gibt es in verschiedenen Dornmaßen und zahlreichen Färbungen. Desweiteren mit oder ohne Sperrbügelfunktion und Sie können leicht in eine Schließanlage integriert werden.
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Kastenschloss, Kastenschloesser, Kastenschlößer, Kastenschloß |
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| Kellerfenster |
Kellerfenster und Lichtschächte müssen gleichwertig wie alle leicht erreichbaren Fenster gesichert werden. Es ist sehr empfehlenswert, nicht von außen zu öffnende Kellerfenster zu vergittern oder von innen durch mindestens 3 mm starke Stahllochblenden („Mäusegitter”) zu sichern. Als Verschlusssicherung eignen sich Vorhängeschlösser oder auch verschraubte Bolzen. Bei ebenerdigen Kellerfenstern ist eine Abdeckung mit begehbaren, stahlarmierten Glasbausteinen eine Überlegung wert.
Über Lichtschächte erreichbare Kellerfenster können entweder selbst gesichert werden oder indem die Zugänglichkeit des Lichtschachtes erschwert wird. Keller-Lichtschächte sind durch stabile, engmaschige Gitterroste zu sichern, die allerdings nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie z. B. mit verschweißten oder verdübelten Flacheisen geschützt sind. Besonders geeignet für die Sicherung von Lichtschächten sind Gitterrostsicherungen.
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Lichtschächte, Lichtschacht, Lichtschaechte |
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| Lockpicking |
Unter Lockpicking (v. engl.: lock = Schloss + to pick = aufpicken, stochern) oder Nachschließen, umgangssprachlich: Schlösser knacken, versteht man die Aufsperrtechnik zum Öffnen von Schlössern, ohne einen dafür passenden Schlüssel zu besitzen und ohne das Schloss zu beschädigen.
Um Schlösser ohne einen Schlüssel zu öffnen, nutzt man die mechanischen Ungenauigkeiten eines Schlosses aus. Mit Hilfe speziell geformter Werkzeuge (Picks) dringt man in den Schlüsselkanal des Schlosskerns ein und drückt die darin enthaltenen Stifte herunter, wofür im Normalfall die Vertiefungen auf der gezackten Seite eines Schlüssels sorgen. Um den Kern des Schließzylinders zu drehen und damit die Verriegelungsmechanik des Türschlosses zu bewegen, also das Schloss zu öffnen, benutzt man einen so genannten Spanner.
Lockpicking hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Sport entwickelt, der zu der Vereinsgründung der Sportsfreunde der Sperrtechnik - Deutschland e. V. durch Steffen Wernéry führte. Im Rahmen des Chaos Communication Congress, einer Veranstaltung des Chaos Computer Club, fanden von 1997 bis 2006 jährlich die Deutschen Meisterschaften im Schlossöffnen statt. Dabei wurden in verschiedenen Disziplinen diejenigen geehrt, die Schlösser in möglichst kurzer Zeit öffnen konnten, ohne diese zu beschädigen. Die Besten schaffen es hierbei, auch als sehr sicher geltende Schlösser in teilweise weniger als einer Minute zu öffnen.
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Nachschließen, Schlösser-knacken, Aufsperrtechnik |
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| Panzerglas |
Panzerglas ist eine altmodische, aber immer noch gebräuchliche Bezeichnung für Verbund-Sicherheitsglas (VSG). In der Regel wird der Begriff mit besonders dickem und angriffshemmenden Glas assoziiert, welches den Beschuss von Handfeuerwaffen überstehen kann.
Die moderne Bezeichnung lautet Sicherheitsglas. Dieses wird für den Objekt- und Personenschutz eingesetzt, beispielsweise an Bankschaltern, Schaufenstern oder zur Panzerung von Fahrzeugen. Dabei sind unterschiedliche Anforderungen zu beachten: für die Verwendung zum Personenschutz (z. B. Bankschalter) wird vorrangig darauf geachtet, dass das Glas bei Beschädigung zur zu schützenden Person hin nicht oder nur wenig splittert. Beim Objektschutz (z. B. Schaufenster) geht es dann vorrangig darum, dass das Glas eine Vielzahl von möglichen Angriffen (Einschlagen, Loch schneiden) möglichst lange übersteht, ohne durch ein Loch den Durchgriff zu erlauben.
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Verbund-Sicherheitsglas, Sicherheitsglas |
Quelle: Wikipedia Der Artikelinhalt steht unter der GNU-Lizens |
| Pickset |
Um Schlösser ohne einen Schlüssel zu öffnen, nutzt man die mechanischen Ungenauigkeiten eines Schlosses aus. Mit Hilfe speziell geformter Werkzeuge (Picks) dringt man in den Schlüsselkanal des Schlosskerns ein und drückt die darin enthaltenen Stifte herunter, wofür im Normalfall die Vertiefungen auf der gezackten Seite eines Schlüssels sorgen. Um den Kern des Schließzylinders zu drehen und damit die Verriegelungsmechanik des Türschlosses zu bewegen, also das Schloss zu öffnen, benutzt man einen so genannten Spanner.
Lockpicking hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Sport entwickelt, der zu der Vereinsgründung der Sportsfreunde der Sperrtechnik - Deutschland e. V. durch Steffen Wernéry führte. Im Rahmen des Chaos Communication Congress, einer Veranstaltung des Chaos Computer Club, fanden von 1997 bis 2006 jährlich die Deutschen Meisterschaften im Schlossöffnen statt. Dabei wurden in verschiedenen Disziplinen diejenigen geehrt, die Schlösser in möglichst kurzer Zeit öffnen konnten, ohne diese zu beschädigen. Die Besten schaffen es hierbei, auch als sehr sicher geltende Schlösser in teilweise weniger als einer Minute zu öffnen.
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Picksets, Lockpick, Lockpicks, Ditrich, Ditriche, Lockpicking, Handpickset |
Quelle: Wikipedia Der Artikelinhalt steht unter der GNU-Lizens |
| Pilzkopfverriegelung |
Ein einbruchshemmender Fensterbeschlag, der mit pilzkopfförmigen Zapfen bestückt ist und mit entsprechenden Schließteilen nach der Montage einen Aushebelschutz garantiert, wird Pilzkopfverriegelung genannt. Der Aushebelschutz entsteht, wenn der Pilzzapfen am Fensterflügel sich in das auf der Rahmenseite angebrachte Schließteil einhakt.
Fensterbeschlägen einfacher Bauart werden üblicherweise mit Rundköpfen ausgestattet. Diese Beschläge haben jedoch keine Einbruchshemmung.
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Pilzkopfverriegelungen, Pilzzapfen |
Quelle: Wikipedia Der Artikelinhalt steht unter der GNU-Lizens |
| Produktwartung-Schließzylinder |
Schließzylinder sind mindestens zweimal jährlich - je nach Beanspruchung auch öfters - mit Pflegemittel zu behandeln. Die Schließzylinder sollten nie mit verharzenden Mitteln wie z.B. Öl behandelt werden. Es sollten nur solche Reinigungsmittel verwendet werden, die keine korrosionsfördernden Bestandteile enthalten.
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Produktwartung, Schließzylinder, Wartung, Zylinderwartung, Schließzylinderwartung, Schlosswartung, Produktwartung-Schliessuylinder |
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| Querriegel |
Querriegel sind als Zusatzsicherung an der Tür die Erste-Wahl, die Befestigung im Mauerwerk mit Spezialdübeln sorgt für einen größtmöglichen Schutz - aber nur in Verbindung mit einer stabilen Tür. Die Querriegel gibt es in verschiedensten Längen und Färbungen, desweiteren mit oder ohne Sperrbügelfunktion und Sie können in eine Schließanlage integriert werden.
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Querriegel, Quer-Riegel, Querverriegelung, Querverriegelungen, Quer-Verriegelungen, Quer-Verriegelung |
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| Recht |
Ein besonders schwerer Fall des Diebstahl bzw. ein Wohnungseinbruchdiebstahl nach den §§ 243, 244 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB) liegt vor, wenn der Täter zur Ausführung der Tat in ein Gebäude, einen Dienst- oder Geschäftsraum, in einen anderen umschlossenen Raum oder in eine Wohnung einbricht, einsteigt, mit einem falschen Schlüssel oder einem anderen nicht zur ordnungsmäßigen Öffnung bestimmten Werkzeug eindringt oder sich in der Wohnung verborgen hält.
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Rechtslage, Rechte, Diebstahl, Einbruch |
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| Rohrrahmenschlösser |
Für Rohrrahmenschlösser gibt es spezielle Vorgaben, die durch die Klassen 1 bis 3 geregelt werden. Je höher die Klasse - desto höher auch die Anforderungen und die Qualität der Rohrrahmenschlösser.
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Rohrrahmenschloss, Rohrrahmenschloesser, Rohrrahmenschlößer, Rohrrahmenschloeßer, Rohrrahmenschloß |
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| Rolladensicherung |
Mechanische Rolladensicherungen haben einen großen Nachteil: Oft wird vergessen, die Winkelbleche, Stifte in die dafür vorgesehene Aussparung zu schieben. Deswegen sollten Sie am besten automatische Rolladensicherungen eingesetzen, die ein blockieren der Rolläden ohne zusätzliche Handgriffe ermöglichen.
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Rolladensicherungen, Rollosicherungen, Rollosicherung, Rolladen-Sicherungen, Rolladen-Sicherung, Rollo-Sicherungen, Rollo-Sicherung |
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| Rollladen |
Ein Rollladen (auch Rolladen) ist ein Rollabschluss, der als zusätzlicher Abschluss einer Öffnung dient. Er wird in der Regel von außen vor ein Fenster oder eine Tür montiert und kann je nach Ausführung verschiedene Schutzeigenschaften erfüllen (u. a. Schallschutz, Einbruchhemmung, Wärmedämmung, Sichtschutz). Er ist ähnlich einem Rolltor.
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Rolladen, Rollo, Rollos |
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| Schlagschlüssel |
Eine weitere Technik ist die Schlagmethode oder Schlagtechnik. Dabei wird ein spezieller Schlüssel, welcher nur im Profil für das Schloss passen muss, an jeder Stiftposition auf den tiefsten Einschnitt gefräst, der für diesen Zylindertyp möglich ist. Die Kante vor jedem Stift weist dabei einen Winkel von ca. 45° auf, wodurch Schlagschlüssel (engl. bump key) ihren typischen "dreiecksförmigen" Verlauf im Schlüsselbart erhalten. Das Material von Schlagschlüsseln sollte, um die Handhabung und das Federn zu erleichtern, möglichst hart sein. Meist wird für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Schlagschlüsseln Edelstahl verwendet - es kann aber auch jeder herkömmlicher Schlüssel mit passenden Profil als Schlagschlüssel "umgefeilt" werden. Des Weiteren wird die Schulter, d.h. der Anschlag des Schlüssels etwa 1 mm abgefeilt, sodass, wenn der Schlüssel im Schloss steckt, dieser noch um ca 1 mm weiter hineingeschoben werden kann, aber durch die Federkraft der in die Kerben des Schlüssels drückenden Stifte um dieses Stückchen auch wieder herausgeschoben wird.
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Schlagschlüssel, Schlagschluessel, Schlagmethode, Schlagtechnik |
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| Schlange |
Die Schlange (eng. snake) ist ein Werkzeug, welches ausschliesslich zum Harken eines Schlosses verwendet wird. Die besondere Form ermöglicht im besten Fall das Setzen gleich mehrerer Stifte. Auf jeden Fall hat man mit der Schlange beim Harken mehr Stiftberührungen als mit anderen Öffnungswerkzeugen. Es gibt viele verschiedene Formen dieses Werkzeuges, die alle gemein haben, dass sie mehr oder weniger gut die Form eines Schlüssels nachempfinden.
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Schlange, Schlangen, Snake, Snakes, Harken, Stifte |
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| Schließanlagen |
Schließanlagen sind Maßanfertigung - individuell auf die Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmt. Schließanlagen bestehen aus einer Anzahl verschieden schließender Schließzylinder mit individuellen Schlüsseln. Man unterscheidet zwischen:
General-Hauptschlüssel-Anlage
Hauptschlüssel-Anlage
Hauptschlüssel-Zentralschloß-Anlage
Zentralschloß-Anlage
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Schließanlage, Schliessanlagen, Schliessanlage |
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| Schließzylinder |
Schließzylinder gibt es für die unterschiedlichsten Einsätze und Bedürfnisse - Es folgt eine Auswahl an verschiedenen Schließzylinderarten:
Profilzylinder
Profilzylinder mit Sperrschließung
Elektronische-Profilzylinder
Oval- und Rundzylinder
Spezialzylinder
Die Schließzylinder können z. B. auch mit Gefahrenfunktion, Knauf und mit verschiedenen Färbungen versehen werden.
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Schliesszylinder, Schließ-Zylinder, Schliess-Zylinder |
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| Schutzbeschlag |
Der Schutzbeschlag soll an einer Tür den Profilzylinder und das Einsteckschloss gegen unbefugte mechanische Manipulation, mit dem Ziel des Eindringens in den durch die Tür gesicherten Raum, schützen.
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Schutzbeschläge, Schutzbeschlaege |
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| Setzen |
Setzen bezeichnet eine Öffnungstechnik, bei der die Stifte einzeln heruntergedrückt werden, um „gesetzt“ zu werden. Dabei wird der Kern eines Schließzylinders gefühlvoll unter Spannung gehalten, so dass der gesetzte Stift hängen bleibt, bis das schließlich bei allen geschehen ist. Es wird oftmals auch als „einzeln Setzen“ bezeichnet.
Das bevorzugte Tastwerkzeug ist der Haken. Mit seiner Spitze wird ein Stift gesucht, der „Bindung“ hat. Bindung bedeutet, der Gehäusestift ist durch die angewendete Spannung eingeklemmt und es wirken Reibkräfte. Die Reibkraft wird durch Druck mit dem Haken überwunden, bis der Stift die Scherlinie erreicht. Jetzt entfällt die Bindung an diesem Gehäusestift und es wirkt nur noch die Federkraft. Diese im Vergleich zur Bindung wirkende Kraft ist sehr gering und wirkt auch nur auf einem sehr kurzen Weg zwischen ca. 0,1 und 0,3 mm. Einen Stift, der sich so verhält, nennt man „gesetzt”. Wird der Stift über diesen Punkt hinaus gedrückt, schlägt der Kernstift an das Gehäuse an und erzeugt eine um ein vielfaches größere so genannte „Kontaktkraft”.
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Gesetzt, Schließzylinder, Haken, Bindung |
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| Sicherheitsdienst |
Das Dienstleistungsspektrum dieses Wirtschaftszweiges und untergeordneter Berufsgruppen umfasst in der Regel folgende Sicherheitsdienstleistungen:
Objektschutz
Die Absicherung eines Objektes durch hierfür qualifiziertes Personal
Veranstaltungsservice
Einlasskontrollen, Ordner, Kassenkontrollen,…
Brandschutz
Brandwachen, Sprinklerproben, Feuerwehrparallelaufschaltungen,…
Revierdienst
Auf- und Verschluß sowie die Bestreifung von Liegenschaften durch mobile Streifendiensteinheiten
Alarmaufschaltung
Aufschaltung von Gefahrenmeldeanlagen und Videoüberwachungssystemen gemäß VdS-Richtlinien sowie Alarmverfolgung
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Sicherheitsdienste, Ordner |
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| Sicherheitskennzeichnung |
Zweck jeglicher Sicherheitskennzeichnung ist es, schnell und absolut unmißverständlich die Aufmerksamkeit auf Gegenstände und Sachverhalte zu lenken, die Gefahren verursachen können.
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Sicherheitskennzeichnungen, Kennzeichung, Kennzeichnungen, Sicherheitsstufen, Sicherheitstufe |
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| Sicherheitsschloss |
Sicherheitsschloss ist eine oft ungenau als Gattungsbegriff für Schlösser mit Schließzylinder verwendete Bezeichnung. Ein Schloss mit Schließzylinder gewährt jedoch erst dann deutlich erhöhte Sicherheit, wenn es eine für den vorgesehenen Einsatzzweck ausreichende Einbruchsicherheit, Aufsperrsicherheit, Abtastsicherheit, Nachschließsicherheit und Schlüsselsicherheit hat.
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Sicherheitsschlösser, Sicherheitsschloß, Sicherheitsschloeßer |
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| Sicherheitstechnik |
Sicherheitstechnik befasst sich mit den Risiken der modernen Industriegesellschaft, denen der Mensch und seine Umwelt ausgesetzt sind. Sie konzentriert sich dabei besonders auf solche Risiken, die mit dem Gebrauch der Technik, dem Betrieb industrieller Anlagen und dem Umgang mit Stoffen verbunden sind.
Gesetzliche Vorschriften der Sicherheitstechnik dienen in erster Line der Arbeitssicherheit, also der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz bei der Arbeit, und dem Umweltschutz.
Oft werden unter Sicherheitstechnik auch Einrichtungen Informationssicherheit und Objektschutz verstanden. In Bezug auf Maschinen oder Anlagen im industriellem Bereich wird auch Sicherheitstechnik in der Interpretation von Ausfallsicherheit, Betriebssicherheit und Verfügbarkeit verwendet. Es ist grundsätzlich darauf zu achten, daß sich alle Beteiligten auf die selbe Interpretation des Wortes Sicherheitstechnik einigen.
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Sicherheitstechniken, Informationssicherheit, Objektschutz |
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| Sicherungskarte |
Legimationsnachweis für Schlüssel und Zylinder, nur berechtigte Personen können dadurch Nachbestellungen auslösen.
Die Sicherungskarte gibt es als genormte Plastik-Kreditkartenform oder als ältere Ausführung gibt es den Sicherungsschein auch in Papierform.
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Sicherungskarten |
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| Spanner |
Der Spanner ist ein Hilfswerkzeug, das grundsätzlich zum zerstörungsfreien Öffnen von Schließzylindern benötigt wird. Der Spanner wird vorne in den Zylinder eingeführt, um den Kern auf Spannung zu halten und nach dem Entsperren zu drehen. Die Enden der Spanner sind unterschiedlich breit, damit sie auf verschiedene Schlösser passen.
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Spannen, Kern, Schließzylinder |
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| Sperrbügel |
Oft ist ein Öffnen der Tür jedoch nicht vermeidbar, wenn man sich z. B. Formulare von Handwerkern oder Ausweise von Stromablesern ansehen oder Post entgegennehmen muss. Um sich bei geöffneter Tür gegen ungewolltes Eindringen zu schützen, helfen zusätzliche Sicherheitsschlösser mit Sperrbügel und Hinterhaken. Diese Art der Mauerverankerung kann schwache Türbänder kompensieren. Mit derartigen Schlössern (Kasten- oder Querriegelschlösser) lassen sich Wohnungstüren zwar einen Spalt breit öffnen, sie verhindern aber ein gewaltsames Eindringen von außen.
Bei Türen mit nicht durchbruchsicherem Glaseinsatz empfiehlt sich grundsätzlich ein Kastenschloss mit Sperrbügel, das auf der Türinnenseite mittels Schlüssel über einen Schließzylinder verriegelt wird. Mit diesem zusätzlichen Schutz verhindert man, dass ein möglicher Einbrecher das Türglas zerschlägt und sich durch einfaches Aufklinken der Tür Zutritt verschafft.
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Sperrbuegel, Zusatzschloss |
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| Sprechanlage |
Eine Sprechanlage, auch Intercom genannt, ist ein Kommunikationsmittel zur Übermittlung von Tönen und speziell von Sprache mittels elektrischer Signale - ähnlich dem Telefon. Es wird vor allem zur internen Kommunikation in sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt. Da, im Gegensatz zum Telefon, kein Hörer abgenommen werden muss, sondern die Kommunikation wie bei einer Autofreisprecheinrichtung "lautsprechend" erfolgt, wird die Sprechanlage oft eingesetzt, um eine unabhängige zusätzliche Gesprächsebene zu schaffen.
Sprechanlagen bestehen im allgemeinen genau wie Telefonanlagen aus einer Zentraleinrichtung, an die mehrere Endgeräte angeschlossen sind. Es gibt aber auch Systeme, die ohne Zentraleinrichtung auskommen.
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Sprechanlagen, Gegensprechanlage, Gegensprechanlagen, Türkommunikation |
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| Stangenschloss |
Ein Stangenschloss, bestehend aus einem Schlosskasten (meistens auf der Öffnungsseite der Tür in Türmitte montiert) und zwei (langen) senkrechten Stangen (Riegeln), die über die ganze Türhöhe verlaufen und oben und unten in Schließkästen bzw. Schließbleche eingreifen. Beide Stangen (Riegel) werden gleichzeitig über einen Schließzylinder im Schlosskasten (von innen oder außen) betätigt.
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Stangenschlösser, Stangenschloß, Stangenschloeßer |
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| Tropfenhaken |
Der Tropfenhaken ist beim Lockpicking ein Werkzeug, das zum einzeln Setzen benutzt wird. Wegen seiner Form eines abgeflachten Hakens mit einer runden Verdickung am Ende, dem Tropfen, hat man ein besonders genaues Gespür bei der Handhabe des Werkzeugs, wodurch es gut für Schließzylinder mit geringen Toleranzen geeignet ist.
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Tropfen, Haken, Schließzylinder |
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| Türspion |
Ein Türspion ist eine Vorrichtung in einer Tür, die es erlaubt, jemanden vor der Tür zu erkennen, ohne diese öffnen zu müssen.
Der Türspion erhöht als so genannter Anwesenheitsschutz die Sicherheit von Wohnungen, weil anwesende Bewohner nach Identifizierung eines Besuchers durch den Spion eine bessere Entscheidungsgrundlage haben, ob sie die Türe auch öffnen wollen.
Im einfachsten Fall handelt es sich beim Türspion um ein in Augenhöhe angebrachtes Loch. Bessere Türspione besitzen eine spezielle Weitwinkellinse, die zum einen den Erfassungswinkel auf bis zu 200 Grad vergrößert und es zum anderen erschwert, den Türspion von außen zu benutzen. Letzteres wird häufig auch durch ein Kläppchen an der Innenseite der Tür erreicht.
Türspione finden vor allem in Mehrfamilienhäusern weite Verbreitung, so dass heute beinahe jede Wohnung damit ausgestattet ist. Um Besucher bereits vor der Außentür eines Hauses identifizieren zu können, werden Gegensprechanlagen und zunehmend auch Systeme zur Videoüberwachung eingesetzt.
Außer zur Absicherung von Wohnräumen werden Türspione auch verwendet:
in Zellentüren der Justizvollzugsanstalten, damit das Wachpersonal Gefangene sehen kann, ohne die Zellentür zu öffnen
in sicherheitsrelevanten Bereichen, etwa bei Zugängen zu Tresoren einer Bank, im Geldtransportwesen oder bei der Polizei
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Türspione, Tuerspion, Tuespione |
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| Überfallmeldeanlage |
Eine Überfallmeldeanlage (ÜMA) dient der Alarmierung von Wachdiensten oder der Polizei bei einem Überfall.
Die ÜMA löst einen Überfallalarm aus.
Die Aufgabe der ÜMA ist es, den vom Opfer manuell ausgelösten Alarm eines Überfallmelders an eine vorher bestimmte zuständige Stelle zu melden.
Moderne Überfallmeldeanlagen werden heute nur noch selten separat installiert.
In den meisten neueren Alarmanlagen ist die ÜMA bereits integriert.
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Überfallmeldeanlagen, Überfallalarm, Ueberfallmeldeanlage, Ueberfallmeldeanlagen |
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| Zutrittskontrolle |
Zutrittskontrolle steuert den Zutritt über ein vom Betreiber festgelegtes Regelwerk WER-WANN-WOHIN, damit nur berechtigte Personen Zugang zu den für sie freigegebenen Bereichen in Gebäuden oder geschützten Arealen auf einem Gelände erhalten. Die Zutrittsberechtigungen können zeitlich begrenzt werden. Die Zutrittsberechtigung kann von Menschen, z. B. Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes (Meister für Schutz und Sicherheit) oder auch von technischen Zutrittskontrollsystemen anhand von Identitätsnachweisen überprüft werden.
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Zutrittskontrollen, Zutrittsüberwachung, Zutrittsueberwachung |
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